Über mich und meine Arbeit

Mit Pferde(n) Stärken

Warum ich am liebsten systemisch mit Pferden coache

Viele Coaches arbeiten am liebsten mit Gesprächen. Manche mit besonderen Methoden wie Embodiement-Techniken und Ansätzen aus der Positiven Psychologie oder Neurobiologie.
Ich arbeite nicht entweder-oder, sondern in der Kombination verschiedener Ansätze – und darüber hinaus mit Co-Coaches, die keine Agenda kennen, sich von Titeln nicht beeindrucken lassen und sich nicht täuschen lassen.
Was das Pferd im Coaching erlebbar macht, lässt sich nicht wegdiskutieren. 
Genau darin liegt der Unterschied in meinem Angebot – und genau deshalb bin ich Coach geworden.
Sandra Bertl mit Coaching-Pferd

Pferde haben mein Leben nachdrücklich geprägt – auf eine sehr ungewöhnliche Weise. Ein schwerer Reitunfall während meines Studiums warf mein Leben für Jahre aus der Bahn. Mehr als zwei Jahrzehnte lang mied ich alles, was mit Pferden zu tun hatte. Die Angst saß tief.

Der Wendepunkt kam leise: zunächst durch das Pony meiner Kinder, später durch meine Stute Bella – und noch einmal ganz anders durch den „sanften Riesen" Quorin. In der Begegnung mit ihnen entdeckte ich neu, was Pferde können: Sie lassen sich nichts vormachen – rhetorische Ausflüchte oder überspielendes Verhalten entlarven sie sofort. Gleichzeitig ziehen sie uns mit ihrer Präsenz sanft in die Achtsamkeit, ins Hier und Jetzt. In Momenten emotionaler Belastung begegnen sie uns mit einer stillen Zugewandtheit, die keine Worte braucht. Und sie spiegeln uns mit einer Klarheit, die – ohne zu bewerten – direkt ins Herz trifft. Auch wenn man kein Pferdemensch ist.

Mit Unterstützung meiner eigenen Coaches durfte ich erleben, wie tiefgreifend und kraftvoll Coaching wirken kann – und wie das Pferd diese Wirkung noch einmal verstärkt. Blockaden, die ich jahrelang mit mir getragen hatte, lösten sich Stück für Stück. Ich begann, mich mit anderen Augen zu sehen und diese Veränderungen in meinen Alltag zu übertragen.

Diese Erfahrung – regelrecht ein Geschenk – hat mich nachhaltig geprägt. Und sie hat einen Wunsch in mir geweckt: andere Menschen auf ihrem eigenen Weg zu begleiten – mit den Pferden als einfühlsamen und starken Partnern an unserer Seite.

Was meine Arbeit als Coach prägt

Eine gute Verbindung ist im Gespräch wichtig.

Was meine Arbeit prägt, ist keine Technik – es ist eine Haltung.

Echte Aufmerksamkeit. Neugier ohne Bewertung. Wertschätzung für den individuellen Weg jedes Menschen – unabhängig davon, womit jemand zu mir kommt.

Ich nehme mir Zeit, wirklich hinzuhören. Nicht um zu interpretieren oder zu korrigieren, sondern um zu verstehen, was Sie bewegt – und was Sie voranbringt. 

Gemeinsam mit meinen Pferden als Co-Coaches entsteht dabei ein Rahmen, der sich von klassischen Coaching-Settings grundlegend unterscheidet: 

Die Arbeit findet im Freien statt, in direktem Kontakt mit den Pferden – bewusst abseits von Besprechungsräumen, Bildschirmen und dem gewohnten Alltagsdruck.

Mein eigener Weg

Ich weiß, was es bedeutet, wenn das Leben plötzlich aus den Fugen gerät – und die Frage auftaucht: Was ist jetzt noch möglich? Was bleibt?
Nach einem schweren Unfall mit langer Krankenhaus- und Rehazeit habe ich über Jahre gelernt, was Selbstwirksamkeit wirklich bedeutet: nicht als Konzept, sondern als tägliche Entscheidung. Neu gehen lernen – im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
Die Pferde haben mir – nachdem ich dachte, ich hätte alles wieder im Griff – den Anstoß gegeben, das anzugehen, woran ich sonst vielleicht noch immer vorbeigegangen wäre: eigene Ängste und Blockaden. Ohne sie hätte ich diesen Weg vermutlich nicht gemacht.
Das prägt, wie ich coache. Ich kenne schwierige Phasen von innen – und ich weiß, wie viel es bedeutet, dabei gut begleitet zu sein.

Natur als Kraftort

Blick auf den Reitplatz und die Weiden in Müchenhagen

Pferdegestütztes Coaching findet auf einer ruhigen, privaten Reitanlage in Münchehagen bei Bad Rehburg statt – am Rande des Naturparks Steinhuder Meer, weitab von Büros, Besprechungsräumen und dem gewohnten Alltagsdruck.

Das ist keine Kulisse. Es ist ein bewusst gewählter Rahmen: Wer den gewohnten Kontext verlässt, öffnet Räume, denkt und fühlt anders. 

Viele Klientinnen und Klienten erleben bereits die Anfahrt und das Ankommen als spürbaren Übergang – weg vom Funktionieren, hin zu sich selbst.Die Anlage ist privat und geschützt. Es gibt keine fremden Zuschauer, keine Ablenkung – nur Sie, die Pferde und den Raum, den dieser Ort schafft.

Coachings ohne Pferd finden in ruhiger Umgebung im Schaumburger Land statt – umgeben von Deister, Süntel und den Bückebergen. Auch ein anderes Setting ist auf Wunsch möglich. Was für Sie passt, klären wir im ersten Gespräch.

Was ich aus eigener Erfahrung als Führungskraft mitbringe

Seit über zwei Jahrzehnten bin ich in der Erwachsenenbildung tätig, seit mehr als 10 Jahren in der Funktion als Leiterin der Oberstufe an einer IGS in der Nähe von Hannover.  Als Mitglied der Schulleitung führe ich multiprofessionelle Teams in einem Umfeld, das von hohem Erwartungsdruck, permanentem Wandel und echter Verantwortung geprägt ist – Führung unter realen Bedingungen, die ich gut kenne.
Was mich von vielen Coaches unterscheidet: Ich kenne Führungsverantwortung nicht nur aus der Begleitung anderer, sondern aus eigener, langjähriger Praxis. Ich weiß, was es bedeutet, täglich zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu navigieren – und ich weiß, wie viel ein guter Coaching-Prozess dabei verändern kann.
Mein Master-Abschluss in Schulmanagement (TU Kaiserslautern, mit Auszeichnung) hat mir den wissenschaftlich-analytischen Rahmen gegeben, Führungs- und Teamdynamiken einzuordnen und Change-Prozesse zu begleiten. Zwanzig Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung haben mir gezeigt, was es braucht, damit Veränderungen nicht nach kurzer Zeit wieder verpuffen.
Meine Coaching-Ausbildungen sind zertifiziert und wissenschaftlich fundiert – bei Prof. Dr. Kathrin Schütz, deren Methoden auf aktuellen Forschungsergebnissen aufbauen. Als Mitglied im Qualitätszirkel Pferdegestützter Coaches bilde ich mich kontinuierlich weiter.
Ich kenne schwierige Phasen von innen – und ich weiß, wie viel es bedeutet, dabei gut begleitet zu sein.

Qualitätszirkel

Meine Qualifikationen (Auswahl)

  • Systemischer Coach (InKonstellation 2026), IHK-zertifiziert
  • Pferdegestützter Emotionscoach / HASR®-Coach (Prof. Dr. Kathrin Schütz, 2024)
  • Pferdegestützter Coach (Prof. Dr. Kathrin Schütz, 2023)
  • Fortbildung in Gewaltfreier Kommunikation nach M. Rosenberg
  • Mitglied im Qualitätszirkel Pferdegestützter Coaches
  • Master of Arts Schulmanagement (RPTU Kaiserslautern, 2019, mit Auszeichnung)
  • 10+ Jahre eigene Erfahrung als Führungskraft
  • 20+ Jahre Erwachsenenbildung
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Ehrenamtliches Engagement

Fotografie aus

Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich für „Akamasoa" – das Kinderhilfsprojekt von Pater Pedro Opeka auf Madagaskar, das ich auch persönlich vor Ort besucht habe.


Seit über 30 Jahren versorgt Pater Pedro täglich mehr als 20.000 Kinder und deren Familien. „Hilfe zur Selbsthilfe" ist dort kein frommer Wunsch, sondern gelebtes Programm.


Als Mitglied des Vereins „Madagaskar und wir e.V." unterstütze ich seit Jahren dieses Projekt, das 100% der Spenden ohne Verwaltungskosten direkt weiterleitet. Weil mir Akamasoa sehr am Herzen liegt, fließen 5% meiner Coaching-Einnahmen direkt dorthin. 


Das bedeutet: Mit einem einzigen Coaching schaffen Sie nicht nur bei sich selbst Veränderung – Sie finanzieren gleichzeitig einem Kind Bildung und ein warmes Mittagessen für mindestens ein weiteres Schulhalbjahr.